Chapter 11: Asensio x Saul

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Seit Stunden saß ich auf dem Sofa unserer gemeinsamen Wohnung und starrte auf meinen Handybildschirm. Wenn dieses Ding nicht in 5 Sekunden anfing zu klingen, würde ich es aus dem Fenster schmeißen. 5, 4, 3, 2, 1... nichts. Also sprang ich auf und öffnete das Fenster, als es endlich anfing zu klingen. Ich atmete noch einmal tief durch, bevor ich schließlich abnahm:,, Hallo?" ,,Hey Babe, sorry das ich mich erst jetzt melde. Ich war noch mit Mateo unterwegs" ertönte die glückliche Stimme meines Freundes aus dem Hörer. Natürlich war er noch mit Mateo weg wie gestern, vorgestern, vorvorgestern anders gesagt den ganzen letzten Monat. Er verabredete sich so oft mit seinem Teamkollegen, dass er mich und unsere Abmachungen komplett vergaß. ,,War ja klar" murrte ich genervt und ließ mich wieder aufs Sofa fallen, ,,und das wir zum Essen verabredet waren, hat der feine Herr wieder vergessen, nicht wahr?" ,,Wir waren verabredet? Verdammt, tut mir leid. Mateo ist mein bester Freund, wes..." ,,Weiß er das auch?" fiel ich kühl ins Wort. ,,Weiß er was?" fragte Marco verwirrt nach. Seufzend fuhr ich mir durch Haare und wiederholte:,, Weiß er, dass du ihn nur als besten Freund siehst und nicht als mehr?" Mateo konnte vielleicht meinen kleinen naiven Freund täuschen, aber mich nicht. Ich merkte, wie er immer seine Nähe suchte, wenn er bei uns war oder immer wieder mit ihm flirtete. Ich hätte diesem Spast am liebsten deutlich gemacht, was ich davon hielt, aber da Marco nie auf diese Annäherungsversuche eingegangen ist, weil er es vermutlich nie bemerkt oder realisiert hatte, beließ ich es dabei, so zu tun, als wäre nichts passiert. ,,Was zum... natürlich sieht er das auch so" murmelte der Real-Spieler verdattert, ,,seit wann bist du so eifersüchtig und vertraust mir nicht mehr?" Ich lachte leise auf und schüttelte fassungslos den Kopf:,, Ich und eifersüchtig? Der Typ schmeißt sich ununterbrochen an dich ran und du merkst es noch nicht mal! Ich vertraue dir, aber ihm nicht." ,,Saul hör mir jetzt ganz genau zu" bat er mich mit seiner ruhigen und liebevollen Stimme, ,,ich liebe dich. Selbst wenn Mateo in mich verliebt ist, was ich mir nicht vorstellen kann, dann spielt das keine Rolle, da ich nur dich will. Vielleicht hast du nur irgendwas falsch verstanden oder so." ,,Ich liebe dich auch Marco, aber sei trotzdem vorsichtig. Du kannst machen, was du willst und ich habe nicht das recht dazu, dir irgendwas zu verbieten, aber wenn zwischen euch irgendwas läuft, obwohl ich dich darauf angesprochen und dich vor ihm gewarnt habe, dann weiß ich nicht, ob ich dir das verzeihen kann" sprach ich die Worte aus, die mir seit dem ich Mateo das erste Mal gesehen habe, durch den Kopf schwirrten. ,,Es wird nichts passieren, versprochen. Ich mache mich gleich auf den Weg nach Hause und dann machen wir uns einen schönen Serienabend, okay?" lächelte er und unbemerkt schlich sich auch auf meine Lippen ein Lächeln. ,,Okay" erwiderte ich und legte, nachdem wir uns verabschiedeten, auf. Eine riesen Last fiel mir nach unserem längst überfälligen Gespräch von den Schultern und ich hoffte, dass Marco endlich die Augen öffnete und es selbst merkte.

,,Marco! Was ist passiert?" rief ich erschrocken, als ich meinen Freund mit verheulten Augen auf unseren Sofa sitzen sah. Sofort setzte ich mich neben ihm und zog ihn in meine Arme. Er krallte sich an mich und ließ seinen Tränen freien Lauf. Eigentlich war er nie jemand, der weinte oder seine Gefühle zeigte. Es gefiel ihm nicht, dass andere Menschen seine Schwächen sahen und konnte sie gut verstecken. Mit mir hat er zwar schon öfter über seine Ängste und Gedanken geredet, aber trotzdem war es komisch ihn hier so hilflos zusehen. Nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte, löste er sich etwas von mir:,, B-bevor ich die alles e-erkläre, musst du mir versprechen bis zum Ende z-zu zuhören." Ich nickte vorsichtig und nahm seine Hände, um ihn zu zeigen, dass er keine Angst haben musste. ,,W-wir hatten heute Morgen Training und die Stimmung war nach dem gewonnen Spiel gestern sehr gut. M-Mateo und i-ich, wir waren z-zusammen in der Kabine, um uns umzuziehen. Wir alle wollten nach dem Training zur Entspannung in den Whirlpool. Deshalb waren wir z-zwei in der Kabine... e-er kam plötzlich auf mich zu u-und wollte mich k-küssen. Ich konnte ausweichen u-und fragte, was das sollte. E-er meinte, d-dass er "meine Blicke und Anspielungen" bemerkt hätte. D-dann habe ich mich entschuldigt, falls ich ihm falsche Hoffnungen gemacht habe, a-aber ich nur dich liebe und zwischen u-uns nie etwas laufen wird. Ich wollte g-gehen, a-aber er ließ mich nicht. E-er packte mich an den Handgelenken" schluchzte er und schob die Ärmel seines Pullovers hoch. Zum Vorschein kamen zwei dunkelblaue Flecke an jedem seiner Handgelenk. ,,D-dann hat er mich an d-die Wand gedrückt und meinte, d-dass ich mich nicht verstecken müsse und d-drückte seine Lippen auf m-meine. I-ich habe geschrien, dass e-er aufhören soll, aber das h-hat er nicht. Er hörte erst a-auf als Toni und Sergio reinkamen u-und ihn wegschubsten." Ich konnte nicht glauben, was mein Freund mir gerade erzählte und zog ihn wieder in meine Arme. Was zur Hölle lief falsch bei Mateo?! Seinem besten Freund so etwas anzutun, war einfach nur krank, ich korrigiere: Generell jemanden sowas anzutun ist krank. Wenn er ihn wirklich liebte, dann hätte sie drüber reden können, aber doch nicht so. Marco hätte ihn nicht weggestoßen, sondern versucht mit ihm irgendeine Lösung zu finden. Ihm lag so viel an seinem "besten Freund" und hätte alles für ihn getan... Ich wusste von Anfang an, dass dieser Idiot etwas von ihm wollte. Nur Marco hat es nicht gesehen oder wollte es nicht sehen. ,,Du musst damit zur Polizei gehen" meinte ich besorgt und löste mich von ihm. ,,Nein" nuschelte mein Freund, ,,nein, das geht nicht. Wenn sowas an die Öffentlichkeit kommt, würde das allen beteiligten schaden, besonders dem Club." ,,Dann geh wenigstens zur Vereinsführung und frag Toni und Sergio, ob sie mitkommen. Du kannst nicht wieder zum Training gehen und so tun, als wäre nichts passiert. Ich weiß, dass du kein Ärger verursachen willst, aber es ist wichtig, dass sowas nie wieder vorkommt und dabei kannst du helfen." Marco zuckte mit den Schultern und betrachtete seine Wunden. Mateo hatte ihn komplett überrumpelt und somit aus der Bahn geworfen. Für Marco war er immer sein bester Freund, fast schon wie ein Bruder. Ihm lag trotz des Vorfalls noch viel an ihm und wollte ihn nicht verraten. Aber wenn er das nicht tut, sondern einfach weiter macht, wird er daran kaputt gehen. ,,Hey Baby" lächelte ich liebevoll hob seinen Kopf, ,,du bist ein starker und kämpferischer Mensch, obwohl du noch so jung bist. Du musst durch diese schwere Phase nicht alleine durch. Wir und vor allem ich halte immer zu dir." ,,I-ich rede mit dem Vorstand, aber nur wenn d-du auch mit kommst." ,,Ich komme mit" murmelte ich und nickte. Marco lächelte leicht und kuschelte sich auf meinen Schoß:,, Danke, dass du gerade jetzt da bist." ,,Ich werde immer für dich da sein und dafür sorgen, dass dieser Spast dir nicht nochmal zu nah kommt" stellte ich klar und legte meine Arme um seine Hüfte, ,,ich liebe dich." ,,Ich liebe dich auch" hauchte Marco, bevor er seine Lippen auf meine legte.

Keine Ahnung wieso meine Enden immer so schlecht sind🤔 Aber mal ein anderes Thema mit zwei cuten Spaniern

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