Chapter 6: Brandt x Goretzka

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,,Jule kann…oh“ unterbrach ich mich selber, als ich Julian auf dem Sofa sitzen sah. Er wischte sich Tränen weg und lächelte mich schmerzhaft an:,, Hey! Du bist ja schon da.“ Ich seufzte und setzte mich zu ihm:,, Du brauchst mir nichts vor machen. Hast du wieder geweint?“ Er wich meinen Blicken aus und wollte etwas sagen, doch ihm liefen wieder Tränen über die Wange. ,,Man Jule so kann es doch nicht weitern gehen“ murmelte ich und strich ihm beruhigend über den Rücken. ,,Benny, ich kann es nicht ändern. Ich liebe ihn und dieser Schmerz hört einfach nicht auf“ schluchzte er und wischte sich vergebens wieder Tränen weg. ,,Dann rede endlich mit ihm!“ forderte ich und ging in die Küche, um Taschentücher zu holen. Als er wieder kam, nahm er sie dankend an und nuschelte:,, Er will mich nicht sehen.“ ,,Das wei…“ ,,Er hat es gesagt“ unterbrach er mich und wieder konnte er die Tränen nicht zurückhalten. Die ganze Nacht ging das noch so weiter und egal was ich machte, es half nichts. Irgendwann wachte ich doch mit Julian im Arm von dem Geräusch des Fernsehers auf. Jule schien die weniger zu stören, denn er schlief einfach weiter. Vielleicht lag es auch an den mangelnden Schlaf in den letzten Tagen seit der Trennung von Leon. Ich löste mich geschickt  von dem schlafenden Julian auf meiner Brust und konnte somit Aufstehen. Ich sah meinen Kumpel an und schüttelte den Kopf: So geht das nicht mehr lange gut. Ich zog mir schnell eine dunkelblaue Jeans, einen grauen Hoddie und meine Sneaker an und verließ das Haus. Ich fuhr nach Gelsenkirchen und hoffte dort auf Leon zu treffen. Bei seiner Wohnung klingelte ich Sturm und keine zwei Minuten später öffnete mir ein genervter Leon die Tür:,, Ich bin nicht taub! Es reicht auch, wenn du einmal klingelst…“ ,,Jaja ich dich auch, aber jetzt komm“ fiel ich ihm schnell ins Wort und zog ihm am Handgelenk aus seiner Wohnung. ,,Äh warte! Wohin? Lass mich wenigstens noch einen Schlüssel mitnehmen und Schuhe anziehen“ verlangte er etwas überrumpelt und ich ließ ihn los. Er machte sich noch schnell fertig und kam mit mir zum Auto. ,,Du hast mir immer noch nicht verraten, wohin wir fahren und warum“ unterbrach er nach einiger Zeit die Stille im Auto. ,,Wirst du sehen“ antwortete ich knapp und konzentrierte mich auf die Straße.

Pov Leon

Als wir Bennys Wohnung betraten, hatte ich schon ein mulmiges Gefühl, was ich nicht richtig zuordnen konnte. Warum schlief Ben mich hier her? ,,Leon, ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Er isst nichts mehr, schläft kaum noch und wenn er wach ist, dann weint er nur. Ihr habt euch getrennt, somit ist es eigentlich nicht dein Problem, aber ich mache mir Sorgen um ihn. Wenn das so weiter geht, muss ich es dem Vorstand und den Trainerstab erzählen. Wenn du noch etwas für ihn empfindest, dann rede bitte nochmal mit ihm, ein letztes Mal“ beantwortete Benny mir meine ungestellte Frage. Ich brauchte erstmal ein bisschen, bis ich seine Worte verarbeitet hatte. Ich hätte nie gedacht, dass Julian mit unserer Tennung so schlecht zurecht kommt. Ich wollte eigentlich nur eine kurze Beziehungspause, da Jule in den letzten Wochen krankhaft eifersüchtig geworden ist und bei jeder Kleinigkeit sofort sauer war. Er hat das alles missverstanden und ist total ausgerastet. Er hat mir vorgeworfen, dass ich ihn betrügen würde und nie wirklich geliebt habe. Danach hat er seine Sachen gepackt und meinte, dass zwischen uns alles vorbei sei. ,,Wo ist er?“ erkundigte ich mich mit besorgter Stimme. ,,Im Wohnzimmer, es könnte sein, dass er noch schläft. Ich lass euch etwas alleine und fahre zu Jonathan“ informierte er mich und verließ die Wohnung. Ich lief langsam ins Wohnzimmer und sah dort meinen Freu… Ex-Freund auf der Couch liegen. Vorsichtig ging ich zu ihm und kniete mich neben ihn. ,,Was machst du nur für Sachen“ murmelte ich und strich ihm über die Wange. Man sah seine dunkelblauen Augenringe und seine blasse Haut deutlich. Ich setzte mich zu ihn, und hob seinen Kopf an, um ihn anschließend auf meinen Schoß zu platzieren. Immer wieder strich ich ihm durch die Haare und beobachtete ihm beim schlafen. Wie ich das vermisst habe... Ich wusste nicht genau, wie lange wir so da saßen, aber irgendwann grummelte er etwas und schlug langsam seine Augen auf. ,,Le-Leon?“ murmelte er verwirrt und setzte sich auf. ,,Hey Kleiner, wie geht's dir?“ fragte ich und sah ihn prüfend an. ,,Gut“ entgegnete er schwach und versuchte zu lächeln. ,,Jule…“ ,,Vielleicht nicht ganz so gut...“ gestand er und Tränen sammelten sich in seinen Augen. Ich rutschte näher zu ihm und sich ihm beruhigend über den Rücken. ,,Ich vermisse dich so" schluchzte der Leverkusener, ,,ohne dich ist alles so grau, nichts macht mehr Spaß. Ich kann nichts mehr essen, nicht richtig schlafen und auch nicht lachen. Ich weiß, dass ich überreagiert habe und alles kaputt gemacht habe. Es tut mir leid wirklich.“ Ich strich ihm ein paar Tränen weg und lächelte ihn liebevoll an:,,Ist schon okay. Ich wollte wirklich nie mit dir Schluss machen, denn dazu liebe ich dich viel zu sehr. Das tue ich, habe ich und werde ich immer tun. Es gibt niemand anderen außer dich und wenn das zwischen uns wieder funktionieren soll, dann musst du mir vertrauen." ,,Ich mache es, versprochen" nickte er und fing auch leicht an zu lächeln. Ich zog ich auf meinen Schoß und legte die Arme um ihn. ,,Ich habe dein Lächeln vermisst" grinste ich, bevor ich meine Lippen auf seine legte.

Der 4. mit Brandt, ich shippe ihn wirklich mit jeden🤔 Bin nicht ganz zufrieden damit, aber kriege es auch nicht besser hin😩 Schönen 1. Advent❄

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