Array
(
[text] =>
für OsByLynn💘
14.02.2013:
,,Denkst du wirklich, dass das passend für diesen Abend ist?" hakte ich kritisch nach und musterte mich im großen Spiegel. Immer wieder zupfte ich an dem grauen Smoking und der dunkelblauen Krawatte.
,,Du siehst toll aus" nickte Gerard, welcher auf meinem Bett lag und mich durch den Spiegel aufmunternd anlächelte, ,,Leo wird es gefallen, wobei du ihm vermutlich in jedem Outfit gefällst."
Unsicher fuhr ich mir durch die Haare und seufzte. Als Leo mich gefragt hatte, ob wir am Valentinstag ausgehen wollen, habe ich sofort überglücklich zugestimmt. Es war zwar nicht das erste Mal, dass wir zusammen Essen gehen oder den Abend verbringen würden, doch dadurch, dass Valentinstag war und ich diesen Abend sonst immer mit Schokolade vor dem Fernseher verbracht hatte, würde der Abend noch besonderer werden. Immerhin waren wir nicht zusammen und sind sonst immer als sehr sehr sehr vertraute Freunde ausgegangen. ,,Meinst du wirklich?" wollte ich noch einmal wissen und richtete meine Krawatte wieder.
,,Würdest du mal deine Krawatte in Ruhe lassen und dich ein wenig entspannen?" bat mich Geri und stand seufzend auf. Er stellte sich zu mir und zog sie wieder zurecht, ,,der Anzug steht dir und nun glaub mir endlich, dass es ihm gefallen wird."
,,Ich will einfach nur, dass alles perfekt ist" gestand ich und senkte meinen Kopf. Wenn es um Leo ging, wollte ich immer, für ihn perfekt sein.
,,Es ist alles perfekt. Du siehst toll aus, er wird begeistert sein, ihr geht aus und seid am Ende des Abends nach 3 Monate Dating hoffentlich endlich zusammen" schmunzelte der Katalane und schmiss sich wieder aufs Bett, nachdem er mir aufmunternd auf die Schulter geklopft hatte. Zwar hielten einige unserer Teamkollegen uns schon für ein Paar, da wir uns schon öfter geküsst haben und viel Zeit miteinander verbrachten, doch keiner von uns hatte den anderen jemals nach einer Beziehung gefragt und auch sonst war es nie Thema zwischen uns. Würde er mich fragen, würde ich ohne zu zögern zustimmen und ihn glücklich um den Hals fallen. Wenn ich mich trauen würde und mir zu 100% sicher wäre, dass er ebenso reagieren würde, wenn ich ihn fragen würde, hätte ich das auch schon längst getan. Doch ich hatte diese Sicherheit nicht und wollte das, was wir hatten, nicht aufs Spiel setzten, nur weil er ablehnte und keine Beziehung wollte.
,,Du weißt, dass das nicht so einfach ist" murmelte ich und drehte mich um, ehe ich wieder etwas sah, was mir nicht gefiel und es wieder ändern wollte.
Gerard verdrehte die Augen und wollte etwas erwidern, als ich ihm das Klingeln der Haustür das Wort abschnitt. Panisch weiteten sich meine Augen und mein Herz fing anzurasen, es musst Lionel sein. ,,Worauf wartest du? Geh nach unten und mach dir einen schönen Abend" forderte mich mein bester Freund irritiert auf und deutete auf meine Schlafzimmertür.
,,Ja, ich..." setzte ich an und fuhr mir nun doch wieder aufgeregt durch die Haare, ,,du musst unbedingt erreichbar sein, wenn das Date eine Katastrophe wird."
,,Warum sollte... Jordi, du hast mir das Gleiche schon vor eurem ersten Date erzählt und es war keine Katastrophe. Im Gegenteil: du hast es als schönsten Abend deines Lebens bezeichnet" erinnerte er mich. Obwohl ich es nicht gerne sagte, hatte er recht... Unser erstes Date war der schönste Abend, den ich jemals erleben durfte, und ich hatte nicht einmal daran gedacht Geri anzurufen.
,,Man kann es ja nie wissen" murmelte ich schulterzuckend, während es ein zweites Mal an der Tür klingelte.
,,Du gehst jetzt darunter und machst dir einen tollen Abend. Man lässt seinen McDreamy nicht warten" beorderte er mich ein letztes Mal. Er stand wieder auf und schob mich, ohne dass ich noch etwas erwidern konnte aus der Schlafzimmertür, die er direkt zumachte.
Etwas überrumpelt machte ich mich auf dem Weg nach unten und richtete zum hundertsten Mal an diesem Tag meine Krawatte, bevor ich die tief durchatmete und die Haustür öffnete:,,Hey."
,,Hey Hübscher, können wir los?" wollte Lionel wissen und ein sanftes Lächeln zierte seine Lippen. Das sanfte Lächeln, das ich seit dem ersten Tag in Barcelona liebte und nie mehr missen wollte. Ich nickte zustimmend und nahm mir meinen Schlüssel sowie mein Handy und mein Portemonnaie von der Kommode. Dann zog ich die Tür hinter mir zu und folgte ihm zu seinem Auto.
Leo führte mich ins LAB Restaurant aus, was mein Lieblingsrestaurant in ganz Spanien war. Für mich gab es dort das Beste europäische und spanische Essen der Welt. Nachdem wir ein wundervolles drei Gänge-Menü mit einem göttlichen Tiramisu als Nachspeise hatten, was wir uns teilten, verließen wir das Restaurant und spazierten etwas an der nahgelegenen Strandpromenade entlang. Die ganze Zeit über hielt Leo meine Hand und wir redetet über Gott und die Welt. Wir hatten immer etwas worüber wir reden und es kam nicht einmal vor, dass uns ein Thema ausging und wir uns anschwiegen. Irgendwann blieb er stehen und wollte sich hinsetzen.
Somit saßen wir nun zusammen im Sand und betrachteten das Meer, in dem sich der Vollmond widerspiegelte. Die Sterne am Himmel waren klar und funkelten. ,,Danke für den schönen Abend" lächelte ich und legte meinen Kopf auf seiner Schulter ab. Wieder einmal genoss ich nur seine Nähe und das wohlige Kribbeln in meinem Bauch.
,,Es ist schön, wenn es dir gefällt" entgegnete Leo und legte einen Arm um meine Schulter, ,,ich bin jedes Mal, wenn ich eines unserer Dates plane, Tage lang am Überlegen, was dir gefallen könnte. Immerhin will ich dich nicht enttäuschen."
,,Mich enttäuschen? Du musst dir damit doch keinen Druck machen. Es ist mir egal, wohin wir gehen. Ich will nur bei dir sein und Zeit mit dir verbringen. Dann ist alles perfekt" gestand ich und setzte mich wieder aufrecht hin, ehe ich seitlich zu ihm sah. Auf keinen Fall sollte er sich zu viel Arbeit machen oder Angst haben, dass mir etwas nicht gefallen könnte.
,,Ich wollte dich das eigentlich schon seit Wochen fragen, doch wusste nie, wie ich es fragen oder ansprechen sollte. Jordi, du bedeutest mir unheimlich viel und wenn ich mit dir zusammen bin, habe ich das Gefühl endlich vollständig zu sein. Du machst mich zu einem besseren Menschen und veränderst meine komplette Welt in etwas positives. Ich will dich nie verlieren und mit dir zusammen sein, für immer" gestand er auf einmal und wieder bildete sich das Lächeln, was ich so liebte auf seinen Lippen.
,,Ich will auch mit dir zusammen sein, Leo. Seit unserer ersten Begegnung wünsche ich mir nichts sehnlicher" hauchte ich überwältigt, bevor ich die letzten Zentimeter zwischen uns. Es war als würde die Zeit für einen Moment stoppen und alles um uns herum verblassen. Dieser eine Moment mit ihm war perfekt und fühlte sich unbeschreiblich gut an, sodass ich wünschte, er würde nie vorbeigehen.
14.02.2019:
,,Willst du mir nun endlich erzählen, was zwischen Marc und dir vorgefallen ist?" hakte ich nun noch einmal behutsam nach und ließ mich neben Gerard, der mich vor Stunden angerufen hatte und meinte, dass ich unbedingt vorbeikommen musste, fallen.
,,Ich habe dir schon alles erzählt" entgegnete er monoton und fuhr sich durch die Haare.
,,Du hast mir erzählt, dass ihr geredet habt. Danach ist er aufgestanden und hat die Wohnung verlassen... da muss doch noch mehr passiert sein" seufzte ich und grübelte weiter. Marc würde den Mann, den er liebte, niemals ohne einen Grund zurücklassen.
,,Nein, das war alles" beteuerte der Katalane schulterzuckend. Am Telefon klag er komplett aufgelöst und verzweifelt, doch seitdem ich hier war schien er sich gefasst zu haben.
,,Geri, komm schon. Ich bin dein bester Freund und du kannst mir alles anvertrauen. Erzähl mir von eurem Streit" versuchte ich ihm ein weiteres Mal zum Reden zubringen und wurde das Gefühl, dass er mir etwas verheimlichte immer noch nicht los.
Er schüttelte den Kopf und senkte seinen Blick:,,Wir haben uns nicht gestritten. Es kam zu keinem Streit. Er hat mich einfach hier zurückgelassen."
,,Und du weißt auch nicht, wohin er gegangen ist?" erkundigte mich nochmal. Wenn das so weitergehen würde, würde ich Leo an unserem Jahrestag überhaupt nicht mehr sehen, wobei dieser keinen meiner Anrufe entgegennahm oder auf meine Nachrichten reagierte. Dementsprechend würde es ihm vermutlich sowieso nichts ausmachen.
,,Nein" gab mein bester Freund wieder nur knapp zurück. Das durfte doch echt nicht wahr sein...
,,Na gut, dann gehen wir das alles nochmal durch" murmelte ich und stand vom Sofa auf, ,,du bist nach Hause gekommen, als Marc schon da war und sich einen Film angesehen hat. Danach hast du dich dazugesetzt und ihr habt den Film zu Ende gesehen. Ihr habt euch unterhalten und er ist einfach so abgehauen. Du weißt nicht, wo er sein könnte, ob du etwas Falsches gesagt hast oder er sauer ist, richtig?"
,,Ja" war wieder die einzige Antwort, die ich von Gerard bekam, was meinen Gang durchs Wohnzimmer stoppen ließ. Ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich ihm helfen oder was genau ich tun sollte. Ein wenig hatte ich das Gefühl, dass er es auch nicht wusste.
,,Dios..." fluchte ich und fuhr mir durch die Haare. Es war definitiv einer der merkwürdigsten Tage meines Lebens. Während ich weiterhin eine sinnvolle Erklärung für Marcs Abgang und Geris Verhalten suchte, hörte man auf einmal eine Tür ins Schloss fallen und wenig später ertönte ein Freundliches ,,Hey ihr zwei" hinter mir.
Marc. Ich drehte mich um und betrachtete verdattert den Deutschen der ein liebevolles Lächeln auf den Lippen hatte. Wo kam er nun auf einmal her? ,,Mi amor!" rief Gerard enthusiastisch und sprang vom Sofa, um seinen Freund anschließend um den Hals zufallen. Wollte er mich veralbern?
,,Wo warst du?" erkundigte ich mich verwirrt und verschränkte die Arme vor der Brust. Das Gefühl, dass die beiden mir etwas verheimlichten wurde wieder stärker.
,,Ich musste etwas erledigen" antwortete Marc neutral. Geri löste sich langsam von seinem Freund, doch hatte weiterhin einen Arm um ihn gelegt, ,,was machst du hier?"
,,Dein Freund hat mich panisch angerufen und hierher bestellt, weil er dachte, dass du ihn verlassen hast und scheinbar nie wiederkommst. Da du jetzt wieder da bist, kann ich wohl gehen" entgegnete ich und schüttelte leicht den Kopf. Ich wollte diesen merkwürdigen Abend nur noch vergessen. Die Wahrscheinlichkeit war zwar nicht hoch, aber vielleicht hatte Leo unseren Jahrestag doch nicht vergessen und wartete zu Hause bereits auf mich.
,,Nein, bleib doch noch und komm mit uns. Leo hat sich immerhin immer noch nicht bei dir gemeldet" schlug Gerard vor, während ich mich an den beiden vorbeidrückte und mir meine Schuhe nehmen wollte.
,,Vielleicht wartet er zu Hause auf mich" murmelte ich hoffnungsvoll. So ganz konnte und wollte ich nicht wahrhaben, dass er nicht daran gedacht hatte und mich den ganzen Tag alleine ließ.
,,Er kann nicht in eurer Villa sein" zerstörte der Deutsche mit einem Satz meine Hoffnungen, ,,ich habe in der L'illa Diagonal gesehen."
Das L'illa Diagonal war ein Einkaufszentrum in der Barcelona Innenstadt. Leo machte sich also tatsächlich einen schönen Tag in der Stadt ohne mich. Enttäuscht ließ ich meine Schuhe wieder fallen und senkte den Kopf:,,Ich kann trotzdem nach Hause fahren. Heute ist Valentinstag und den wollt ihr zwei sicher alleine verbringen."
,,Ach Quatsch, mach dich fertig. Wir fahren in zehn Minuten los und gehen essen" beorderte Geri und lächelte aufmunternd. Er war mein bester Freund und ich wusste, dass er mich nie alleine oder gehen lassen würde, wenn er merkte, dass es mir schlecht ging.
Somit saßen wir nun alle zusammen in Marcs Auto und fuhren durch das wunderschöne Barcelona. Anstatt vor einem Restaurant hielt Marc vor einem Stadion an, unserem Stadion. ,,Findest du den Weg alleine zum Spielfeld oder sollen wir noch mit reinkommen?" fragte mich mein bester Freund und warf mir einen Blick durch den Rückspiegel zu.
,,Was?" gab ich perplex zurück und betrachtete das leuchtende Camp Nou. Was genau hatten die Jungs nun vor?
,,Du gehst da rein und machst dich auf dem Weg zu unserem Platz. Wenn etwas ist, dann rufst du uns an, okay?" erläuterte er mir noch einmal, was ich tun sollte.
,,Ähm, was zum..." setzte ich gerade an, doch wurde von Gerard wieder unterbrochen, ,,Jordi, nun mach schon. Man lässt seinen McDreamy nicht warten."
,,Man lässt seinem McDreamy nicht warten." Dieser Satz wiederholte sich immer wieder in meinem Kopf und brachte mich dazu auszusteigen. Den einzigen Menschen, den Geri und ich in unseren Gesprächen McDreamy nannten, war Lionel. Es war eine Anlehnung an die Serie Greys Anatomie, welche Staffeln wir alle auf einmal durchgesehen haben, als wir verletzt waren. Wie wir daher Marc nannten, wenn wir über ihn redeten, konnte man sich erahnen, zumal der Charakter in der Serie genauso hieß.
Ich machte mich auf den Weg und lief durch die Gänge, bis zu den Katakomben. Dort angekommen, ging ich langsam die Treppen runter und konnte das Spielfeld schon sehen. Auf den Platz waren unzählige Kerzen verteilt und angezündet worden. Sie waren in Herzformen aufgestellt und beleuchteten den Platz. Im Hintergrund lief ,,All of me" von John Legend. Für mich war es eines der schönsten Lieder der Welt und mein absolutes Lieblingslied. Als ich die letzten Stufen gegangen war, kam ich am Spielfeldrand an und ließ meinen Blick über das Spielfeld gleiten. Es musste ewig gedauert haben das alles aufzubauen. ,,Da bist du ja endlich" hörte ich seine unverwechselbare Stimme hinter mir und spürte wie sich zwei Hände über meine Augen legten. Ich würde sie selbst unter hundert Stimmen wiedererkennen.
,,Du warst ganzen Tag nicht weg" murmelte ich und schob seine Hände weg, bevor ich mich zu ihm umdrehte. Wie sonst auch zierten seine Lippen das sanfte Lächeln, was ich so liebte.
,,Tut mir leid, wenn du dir Sorgen gemacht hast. Ich weiß, dass es nicht die feine Art war, aber es brauchte seine Zeit um das alles aufzubauen" erklärte er sich und nahm meine Hand.
,,Ist schon okay" winkte ich ab und senkte meinem Blick. Seufzend betrachtete ich unsere Hände, ,,beim nächsten Mal wäre ich dir dankbar, wenn du meine Anrufe und Nachrichten nicht ignorierst. Ich dachte schon, dass du unseren Jahrestag vergessen hättest."
,,Ich würde ihn niemals vergessen. Alles, was mit dir zu tun hat, vergesse ich nie" stellte er schnell klar und fuhr mit seiner freien Hand über meine Wange. Er hob mein Kinn leicht an, bevor er seine Lippen für einen kurzen, aber wunderschönen Moment auf meine legte.
Nachdem wir uns lösten legte ich meine Stirn an seine und genoss einfach nur seine Nähe. Bei niemanden fühlte ich mich so wohl und geborgen wie bei ihm. ,,Was ist das alles?" erkundigte ich mich und löste mich letztendlich ganz von ihm. Nur noch unsere Hände waren verschränkt.
,,Ich weiß, wie sehr du das Kerzenlicht und John Legend liebst. Also wollte ich dich damit an deinem Lieblingsort überraschen" fügte er alles zusammen. In seinem Blick lag so viel Liebe und Zuneigung wie bei keinem Zweiten. Er gab mir das Gefühl geliebt zu werden und etwas Besonderes zu sein, was ich nie verlieren wollte.
,,Es ist wunderschön geworden" hauchte ich überwältigt. Zuvor hatte noch nie jemand ein ganzes Stadion für mich mit Kerzen und Blütenblättern beschmückt oder auch nur an nähernd etwas derart Süßes für mich getan.
,,Ich liebe dich, Jordi" gestand Leo und zog mich mit sich. Vorsichtig betraten wir eines der Herzen und stellten uns die Mitte. Bevor ich seine drei Worte erwidern konnte, fuhr Leo wieder fort:,,seit deinem ersten Tag hier hast du mein Leben verändert und zu etwas Besserem gemacht. Egal, worum es geht, ich kann mit dir über alles reden, lachen und weinen. Wenn es mir schlecht geht, unterstützt du mich und hilfst mir auf die Beine. In den schönsten und glücklichsten Moment, die ich sowieso mit niemanden anderes teilen wollen würde als mit dir, warst du bei mir. Deine Meinung ist das einzige, was mich interessiert und das, woran ich mich orientiere. Noch nie habe ich einen Menschen so sehr geliebt wie dich und ich kann sagen, dass ich es auch nie tun werde. Du bist die Liebe meines Lebens, Jordi und ich will mit dir alt werden. Ich kann mir meine Zukunft mit niemand anderen vorstellen und der Gedanke, dass ich dich irgendwann verliere, ist für mich unerträglich. Ich will dich einfach für immer bei dir und mit dir glücklich sein."
,,Wow Leo, ich... ich liebe dich auch so sehr. Gott, ich habe keine Ahnung, was ich sagen... wow" entgegnete ich vollkommen überwältigt und brachte die Sätze einigermaßen heraus, obwohl ich am ganzen Körper zitterte. Jeder seiner Worte bereitete mir eine Gänsehaut und brachte mich völlig aus dem Konzept. Womit hatte ich nur so eine wunderschöne Liebeserklärung und so einen romantischen Freund verdient?
,,Hör zu, mi vida. Ich will mein Leben mit dir verbringen, nur mit dir. Deswegen frage ich dich Jordi Alba" setzte Leo an, bevor er eine kleine Schatulle aus seiner Jackettasche holte und sich vor mich kniete, ,,willst du mich heiraten?"
,,Gott ja! Und wie ich das will!" quickte ich überglücklich und fiel ihm um den Hals. Von Anfang an wollte ich nichts anderes, als mein Leben mit dem Menschen verbringen, den ich liebte und für den ich sterben würde. Es gab kein schöneres Gefühl, als einen Menschen zu haben, dem ich genauso viel bedeutete und der dasselbe wollte.
Für einen Moment blieben wir so, bis ich mich langsam von ihm loste. Lionel steckte mir den glänzenden Silberring an den Finger, ehe ich ihn auf die Beine zog und meine Arme sofort wieder um seinen Hals schlang:,,Du bist das Beste, was mir je passiert ist. Noch nie hat mich ein Mensch so gut behandelt, wie du es tust und noch nie war ich in einer Beziehung so glücklich wie in unserer. Danke, dass du immer auf mich achtest, mir Halt gibst, mich zum Lachen bringst und mir solche unvergesslichen Momente schenkst. Ich liebe dich, Leo. Du bist meine Gegenwart und meine Zukunft."
,,Ich liebe dich auch so sehr wie ich noch nie jemanden geliebt habe" erwiderte Leo und verband unsere Lippen zu einem gefühlvollen Kuss. Als ich nach Barcelona kam, hätte ich nie erwartet, dass ich einen Menschen kennenlernen und schnell so lieben würde wie ihn. Wir standen uns näher als zu jeden anderen und genossen es, dass alles zwischen uns so vertraut war. Ich hatte in ihn meinen Seelenverwandten gefunden und wusste nun schon, dass er der beste Ehemann der Welt sein würde.
Es ist vollbracht, Bby. Dein 3000 Wörter Os zum Valentinstag. Ich hoffe sehr, dass er dir gefällt, obwohl es zum Ende hin vielleicht etwas kitschig geworden ist. Auch wenn ich es schon einmal geschrieben habe: danke, dass du immer für mich da bist und ich mit allem zu dir kommen kann. Niemand versteht mich so gut, wie du es tust. Wir unterstützen uns gegenseitig und du weißt, dass ich auch immer für dich da bin💘
I love you more than words can say. You're my soulmate and I wanna ask you: do you wanna be my valentine? (bin ich schlecht in Englisch und mir unsicher, ob das richtig ist? Ja. Will ich dich damit trotzdem beeindrucken und lasse es deswegen stehen? Vielleicht.)
[text_hash] => 07e12e25
)
What do you think?