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für 0903maedchen
[16] ,,Was mache ich hier eigentlich?" & [21] ,,Wie viel hast du getrunken?"
Sofia (Bulgarien), 14. Oktober
,,Könnten wir bitte so tun, als hätte dieses Spiel niemals stattgefunden?" bat mich Declan und fuhr sich mit einer Hand übers Gesicht.
Ich lachte leicht, während ich Fifa beendete:,,Du meinst genauso wie die anderen Partien davor? Tut mir leid, Bro, aber das werde ich dir die nächsten Jahre noch vorhalten."
,,Großartig" seufzte der West Ham Spieler. Er blickte zu Mason, der mit seinem Kopf auf Decs Oberschenkeln lag und während unseres Spiels scheinbar eingeschlafen war, und strich ihm durch die Haare:,,Wäre Mason nicht so müde, könnten wir noch eine Runde spielen. Damit ich auch endlich etwas habe, womit ich dich aufziehen kann."
,,Dec, ich will dir nicht zu nahtreten, aber egal wie lange wir noch spielen würden, du würdest immer wieder verlieren" schmunzelte ich und schaltete nun auch die Playstation aus. Declan konnte noch nicht einmal sagen, dass er knapp verloren hatte. Immerhin hatte ich die letzte drei Spiele mit 6:2, 4:0 und 5:1 gewonnen.
,,Okay, wow Jadon. Jetzt will auch gar nicht mehr spielen" entgegnete er gespielt empört, was mich weiterhin Schmunzeln ließ.
,,Danke, wirklich danke" lächelte ich ehrlich und stand von dem großen Doppelbett in dem Hotelzimmer von Declan und Mason auf. Genau genommen, gehörte das Zimmer alleine Dec, da wir bei der Nationalmannschaft alle ein Einzelzimmer hatten. Allerdings war der Londoner schon seit Jahren mit Mase zusammen und jeder im Team wusste, dass der eine jede Nacht im Zimmer des anderen verbringen würde, eigenes Zimmer hin oder her.
,,Wofür?" harkte Dec nach und hielt mir seinen Controller hin. Ich nahm ihn entgegen und legte ihn zusammen mit meinem auf die Playstation.
,,Für den restlichen Abend und die Ablenkung. Es tut extrem weh, in Trents Nähe zu sein und mit ihm in der Nationalmannschaft zusammenzuspielen, und das wisst ihr. Ihr versucht mich abzulenken und baut mich immer wieder auf. Irgendwie schaffen du und Mason es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen und dafür zu sorgen, dass ich Spaß habe. Ich bin euch dafür unheimlich dankbar" gab ich ehrlich zu. Ohne Declan und Mason würden die Länderspielwochen für mich unerträglich werden. Trent und ich waren erst drei Wochen getrennt.
,,Wir wollen nur, dass es dir gutgeht und haben dich gerne bei uns" erwiderte auf einmal Mason, der seine Augen ein Stückchen öffnete und mich müde anlächelte.
,,Das weiß ich zu schätzen" vermerkte ich und von nun an zierten auch meine Lippen ein leichtes Lächeln. Da es schon spät war und ich morgen früh meinen Flug nach Dortmund bekommen musste, verabschiedete ich von meinen Freunden und verließ ihr Zimmer.
Zu meinem Hotelzimmer musste etwas laufen, da es am anderen Ende des Flurs war. Auf dem Weg holte ich mein Handy heraus und checkte meine Nachrichten. Während ich eine neue Nachricht auf meinem Handy eintippen wollte, stieß ich auf einmal mit jemanden zusammen und ließ mein Gerät fallen. ,,Jesus Christ!" fluchte ich und bückte mich, um mein Handy aufzuheben.
,,Sorry" murmelte mein Gegenüber. Ich sah auf und blickte in die Augen von Trent. Natürlich musste es Trent sein.
,,Ich hatte ganz vergessen, wie schöne Augen du hast" nuschelte Trent so leise, dass ich es fast nicht verstanden hätte und lehnte sich gegen die Wand. Mit einem breiten Grinsen sah er mich an.
,,Geht es dir gut?" wollte ich prüfend wissen. Trent schwankte ein wenig und schien ohne die Wand nicht stehen zu können.
,,Ja, ich war mit Jesse und Marcus feiern" erzählte er mir ohne auf meine vorherigen Worte einzugehen. Er war also betrunken. Das erklärte einiges.
,,Das ist schön?" gab ich unsicher zurück und blickte mich um in der Hoffnung, einer der beiden zu sehen. Trent machte nicht den Eindruck als würde er selbstständig sein Zimmer finden. ,,Wo sind Jesse und Marcus?"
,,Knutschen vermutlich irgendwo herum" antwortete mein Exfreund belanglos, ehe er an der Wand herunterrutschte und sich auf den Boden fallenließ. Wieso ich ihn nicht einfach dort sitzen ließ und weiter zu meinem Hotelzimmer lief, wie ich es ursprünglich wollte, wusste ich nicht.
,,Wie viel hast du getrunken?" wollte ich aufmerksam wissen, damit ich einschätzen konnte, wie schlecht es ihm noch gehen würde.
,,Eins, zwei Bier" schätzte er und fuhr sich übers Gesicht. Trent vertrug absolut keinen Alkohol, sodass seine Antwort stimmen könnte. Doch ich kannte Jesse und Marcus, die an einem Abend deutlich mehr als zwei Bier tranken und das auf andere übertrugen.
,,Okay" seufzte ich und hockte mich vor ihn hin. Zwar waren wir nicht mehr zusammen und es war nicht mehr meine Aufgabe mich um Trent zu kümmern, nur weil er zu viel getrunken hatte, doch trotzdem tat ich es. Trotz allem hatte ich immer noch das Bedürfnis, Trent zu schützen und mich um ihn zu sorgen. ,,Denkst du, dass du aufstehen kannst?"
,,Ich habe gelogen" gestand der Liverpoolspieler und ging ein weiteres Mal nicht auf meine vorherigen Worte ein.
,,Wobei?" fragte ich verwirrt.
,,Mir geht es nicht gut, absolut nicht gut. Ich liebe dich immer noch so sehr und unsere Trennung bricht mir das Herz. Dieser verdammte Alkohol hat nicht geholfen. Es tut genauso weh, wie die letzten Tage auch und dich jetzt zusehen... jeez, ich will dich nur küssen, aber ich weiß, dass es nicht geht" brachte Trent raus, ohne sich zu versprechen oder zu lallen. Er meinte die Worte so, wie er sie gesagt hatte.
Mein Herz raste und eine Gänsehaut breitete sich auf meinem Körper aus. Jedes von Trents Worten brannte sich in meinem Kopf fest. Sie wiederholten sich immer und immer wieder. ,,Ich..." setzte ich an, doch brachte kein weiteren Ton heraus. Meine Kehle war trocken und es war, als hätte ich meine Sprache verloren.
,,Ich vermisse dich, Jadon" hauchte Trent und blickte mir direkt in die Augen. Anstatt etwas zu antworten, steuerte sich mein Körper von selbst. Ohne Nachzudenken legte ich meine Hand an Trents Wange und zog ihn in einen gefühlvollen Kuss, den er direkt erwiderte.
Die Berührung löste bei mir das magische und kribbelnde Gefühl aus, welches ich so sehr vermisst hatte und von dem ich nie genug kriegen konnte. Trent war derjenige, der es schaffte, dass ich mich fallenlassen konnte und mich fühlen ließ, wie kein anderer. Er sorgte dafür, dass ich alles vergessen konnte, fast alles. Auf einmal schaltete sich mein Kopf wieder an und die Erinnerungen an unseren Streit, die verletzenden Worte und die Trennung waren zurück. Ich löste mich abrupt von Trent und fasste mir schockiert an den Kopf:,,Gott, was mache ich hier eigentlich?"
,,Du fühlst genauso" entgegnete Trent das, was ich am wenigsten hören wollte. Es war ein Fakt, den ich so oft hinterfragen konnte, wie ich wollte. Er würde sich nicht ändern. Ich wusste es und Trent genauso. ,,Wehr dich nicht dagegen."
,,Trent, ich..." Ich suchte die passenden Worte, doch fand keine.
,,Ich bereue unsere Trennung und alles, was ich zu dir gesagt habe, als ich wir gestritten haben" gab Trent zu.
Ich schüttelte den Kopf und stand auf. Mein Kopf konnte keinen klaren Gedanken fassen, wenn ich ihm weiterhin in seine glänzenden braunen Augen sah, in denen ich mich immer wieder verlieren konnte. Tief atmete ich durch und schaffte es endlich ein paar Worte zu finden:,,Auch wenn du das alles vermutlich nur gesagt hast, weil du betrunkenen bist, hast du recht. Die Trennung ist die Hölle für mich und alles, was ich will, ist dich zurück, wieder mit dir glücklich sein. Ich liebe dich Trent und kann damit nicht aufhören."
,,Ich wollte dir das schon die ganze Zeit sagen. Meine Gefühle sind echt. Das waren sie immer" beteuerte er überzeugt. Trent richtete sich langsam auf und wollte aufstehen, was ihm schwerer fiel, als er erwartet hatte.
,,Dann zeig es mir, wenn du nicht betrunken bist. Wenn du komplett nüchtern bist und diese Worte nicht bereust, dann möchte ich sie von dir hören. Aber nicht hier, nicht so." Trent stand mittlerweile auf seinen eigenen Beinen und stützte sich wieder an der Wand ab. Doch bevor noch etwas passieren konnte, ließ ich ihn stehen. Ich wollte nicht, dass noch etwas passierte, was nur geschah, weil er nicht mehr klardenken konnte.
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Prüfend scannte ich mein Hotelzimmer ab, ob ich möglicherweise noch etwas fand, was ich vergessen hatte in meinen Koffer zu packen. Als ich sicher war, dass ich alles hatte, machte ich meinen Koffer zu und stellte ihn auf den Boden. Gerade als ich mein Handy herausholte, um auf die Uhr zugucken, klopfte es an meiner Zimmertür.
Ich lief zu Tür und erwartete einen meiner Teamkollegen, die sich noch einmal verabschieden wollten, bevor wir uns erst nächsten Monat wiedersahen, doch dem war nicht so. Nachdem ich die Tür geöffnet hatte, blickte ich in die glänzenden Augen von Trent:,,Hey."
,,H-hey" murmelte ich überrascht, ,,was machst du hier?"
,,Du hast gestern Abend gesagt, dass ich dir meine Worte noch einmal sagen soll, wenn ich komplett nüchtern bin. Also" setzte er und sah mir in die Augen, ,,ich bereue alles, was ich gesagt habe, als wir uns gestritten haben und dass ich dich gehen lassen habe. Jadon, ich liebe dich und fühle mich leer, wenn du nicht bei mir bist. Du fehlst mich unheimlich und die Trennung war das dümmste, was ich jemals zugelassen habe. Bitte, verzeih mir."
,,Trent, ich..." hauchte ich überwältigt, überglücklich. Ich hatte keinen Zweifel, dass er das, was er gesagt hatte, nicht so meinte. Es war genau das, worauf ich so lange gewartet hatte und was ich wollte. Ich wollte Trent und wieder mit ihm glücklich sein.
,,Ich liebe dich auch" murmelte ich, ehe ich meine Arme um seinen Hals schlang und ihn in einen gefühlvollen Kuss zog. Lächelnd erwiderte er den Kuss und legte seine Hände an meine Hüfte. Wie sehr ich das vermisst hatte...
•••
Ich hoffe er gefällt dir. :3
Kommt es mir nur so vor, oder hat England so mit die cutesten Spieler im Kander? Ich mag die Spieler der englischen Natio irgendwie total gerne.👀
Ich hoffe, dass ihr alle ein schönes Wochenende hattet und wünsche euch noch einen entspannten Abend.💖
Lg. T.
Kommentar von KleinesEinhorn17:
[Awww okay das war süß, ich wünsche den beiden, dass sie es wieder hinkriegen und dieses mal zusammen bleiben. <33]
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